| Hören |
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Menschliche Sprache wird in den Frequenzen zwischen 500 und 4000 Hertz wahrgenommen. Das Ohr kann darüber hinaus auch noch Hoch-und Tieftonfrequenzen wahrnehmen, die wir aber gar nicht „hören“, sondern als Schwingungen fühlen. Vom Ohr ins Gehirn
Störungen des Hörvermögens
Man unterscheidet zwischen Hörstörungen im Bereich des äußeren Ohres (Fremdkörper im Gehörgang, Ohrschmalzpfropf), des Mittelohres (Mittelohrergüsse, Erkrankungen der Gehörknöchelchenkette), des Innenohres (Lärmschwerhörigkeit, Hörsturz) und des Hörnervs (Tumoren, Einblutungen) Diagnostik am OhrDie Ohrmikroskopie zeigt uns Fremdkörper im Gehörgang, Ohrschmalzpfropf oder ein Loch im Trommelfell, evtl. auch einen Mittelohrerguss. Die Tympanometrie (Messung der Schwingungsfähigkeit des Trommelfells) liefert typische Befunde bei Trommelfellperforationen, Mittelohrergüssen, Veränderungen an den Gehörknöchelchen. Die Audiometrie (Hörtest) kann Aussagen darüber machen, ob eine Schallübertragungsstörung, eine Schallempfindungsschwerhörigkeit (Innenohrstörung) oder eine Kombination von beidem vorliegt. Spezielle Verfahren wie die BERA (brainstem evoked response audiometrie) verfolgt den Weg des Impulses von der Cochlea bis zur Hirnrinde, wo der Höreindruck abgebildet wird und kann Aussagen über Störungen in diesem Bereich der Hörbahn machen. |

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