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Japanische Enzephalitis Drucken E-Mail

Reisanbaugebiete und Sumpflandschaften in Südost-Asien sind Infektionsgebiete für die japanische Enzephalitis 

Erreger:Japan. B Enzephalitisvirus
Inkubationszeit:5-16 Tage
Verbreitungsgebiet:China, Indien, Japan, Kambodscha, Korea, Laos, Myanmar, Nepal, Ozeanien (z.T.), Philippinen, Sri Lanka, Thailand, Vietnam
Übertragung:Mückenstich
Therapie:Behandlung der Symptome
Vorbeugung:Impfung, Mückenschutz

Allgemeines

Bei der japanischen Enzephalitis handelt es sich um eine durch Viren verursachte Infektion, die in vor allem in Süd- und Südost-Asien vorkommt.
Insbesondere in der Monsunzeit kommt es dort regelmäßig zu Epidemien.

Hauptüberträger der Krankheit ist die nachtaktive Culex-Mücke, die insbesondere in ländlichen und sumpfigen Gebieten sowie Reisanbaugebieten vorkommt.

 

Krankheitsverlauf

Die japanische Enzephalitits entwickelt sich nur bei wenigen Patienten zu einer schweren bis tödlichen Erkrankung.
Im typischen Verlauf bilden sich zunächst grippeähnliche Symptome, wie Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Überkeit und Erbrechen aus.

Erreicht der Erreger das zentrale Nervensystem kommt es zu einer Entzündung des Gehirns (Enzephalitis) mit Bewußtseinstrübung, Krämpfen, Lähmungen (Paresen) und Reflexstörungen. Diese Enzephalitits endet in 20-50% der Fälle tödlich.

Ca. 70% der Überlebenden der Enzephalitis behalten lebenslange Lähmungen und psychische Störungen!

 

Übertragung und Häufigkeit

Besonders gegen Ende der Regenzeit steigt sowohl die Anzahl der als Überträger geeigneten Mücken als auch die prozentuale Anzahl der infektiösen Mücken sehr stark an.

Wirte für die Viren sind vor allem Vögel und Reptilien, Haustiere wie Rinder und Schweine treten als Zwischenwirte häufig in Erscheinung.
Die Mücken nehmen das Virus durch das Stechen es Wirtes auf und übertragen es dann durch weiteres Stechen auf den Menschen.

Auf diese Weise erkranken im asiatischen Raum jährlich 30.000 bis 50.000 an der japanischen Enzephalitis, 10.000 bis 15.000 Menschen fallen ihr jedes Jahr zum opfer.

 

Schutz

Für Reisende ist die japanische Enzephalitis vor allem bei längeren Aufenthalten, Rundreisen oder Ausflügen in ländliche oder sumpfige Gebiete eine Gefahr.
Bisher konnten wir Ihnen zum Schutz vor dieser Erkrankung nur einen effektiven Mückenschutz (z.B. Mosquito-Netze) empfehlen...
Anfang April 2009 hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMEA) nun auch einen Impfstoff gegen die japanische Enzephalitis zugelassen.

Somit steht uns und ihnen nun ein wirksamer Schutz gegen diese stark verbreitete Erkrankung zur Verfügung, den Sie bei Einreise in eines der in der obigen Tabelle genannten Länder nutzen sollten.

Wir können Sie in unserer Praxis gegen diese Erkrankung impfen!
Lassen Sie sich von uns individuell beraten...

Denken Sie bitte daran, Ihren Impfausweis zu einem Beratungstermin mitzubringen!