| Keuchhusten (Pertussis) |
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Keuchhusten-Infekte werden durch eine Tröpfcheninfektion verbreitet. Dies bedeutet eine Ansteckung durch direkten Kontakt mit einem Infizierten, durch Husten, Niesen oder mit der Atemluft. Das Bakterium (Bordetella pertussis) dringt in die Atemwege ein und siedelt sich dort an. Giftstoffe, die das Bakterium absondert, verursachen den Ausbruch der Krankheit. Antibiotika helfen in diesem Fall nicht mehr. Die Pertussis-Erkrankung befällt vor allem Säuglinge und Kleinkinder, von denen 80 bis 90 Prozent ein bis drei Wochen nach der Infektion erkranken. Der Verlauf ist mit Schnupfen und Heiserkeit, oft jedoch ohne Fieber, zunächst völlig unspezifisch. In dieser Zeit ist der Patient hochinfektiös. Das typische Krankheitsbild mit stoß- und krampfartigen Hustenanfällen entwickelt sich in der zweiten Woche. Dabei kann es zu Atemstillstand und Blauanlaufen durch Sauerstoffmangel kommen. Das Kind erbricht nach einem Anfall oft Schleim und Nahrung. Durch die 30 bis 40 schweren Hustenanfälle pro Tag kann es zu Lungenblähung und zu Blutungen der Schleimhäute kommen. Wir können Sie in unserer Praxis gegen diese Erkrankung impfen! Denken Sie bitte daran, Ihren Impfausweis zu einem Beratungstermin mitzubringen!
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