HNO Gemeinschaftspraxis Dr. med. Irmtraud Fink-Schneider und Dr. med. Karl-Heinz Fink

Wir sind für Sie da

Sprechstunden

Montag bis Freitag
09:30 - 13:30  und
14:30 - 16:30

Am Mittwoch bleibt unsere Praxis am Nachmittag geschlossen!

Im Rahmen des ärztlichen Notdienstes sind wir an einigen Tagen auch außerhalb der regulären Sprechzeiten von 09:00 bis 20:00 Uhr für Sie da!
Bei Anruf Termin

Rufen Sie uns einfach geführenfrei an, unter

0800 0 57 11 90

und vereinbaren Sie schnell und unkompliziert einen Termin mit uns!

Wir unterscheiden bei der Terminvergabe nicht nach Ihrem Versicherungsstand!
Notfälle haben natürlich Vorrang, auch ohne Termin!
Besuchen Sie uns

...in der
Hansastr. 20-22
44137 Dortmund

http://www.hnodortmund.de

Sie erreichen uns schnell und unkompliziert mit der Stadtbahn!

Die Haltestelle Kampstraße liegt nur wenige Meter von unserer Praxis entfernt.

Verlinken Sie uns

Verlinken bei: JBookmarks Verlinken bei: Mr. Wong Verlinken bei: Icio Verlinken bei: Favoriten.de Verlinken bei: Power-Oldie Verlinken bei: Spurl
Masern, Mumps, Röteln (MMR) Drucken E-Mail

Symptome der Röteln 
Erreger:Viren
Verbreitungsgebiet:weltweit verbreitet
Übertragung:Tröpfcheninfektion
Therapie:Behandlung der Symptome
Vorbeugung:Impfung

Masern

Mensch zu Mensch übertragen (Tröpfcheninfektion). Der Erreger ist weltweit verbreitet.

Masern galten früher als typische "Kinderkrankheit". 1938 noch hatten 80 Prozent aller Kinder die Erkrankung bis zum vierten Geburtstag durchgemacht. Dies hatte zur Folge, dass jährlich 30.000 Menschen an schweren Lungen-Entzündungen starben.

Acht bis 14 Tage nach der Ansteckung kommt es 95 Prozent der Infizierten zum Ausbruch der Krankheit. Die Symptome wie Fieber, Schnupfen, Husten und Bindehautentzündung mit entsprechender Lichtempfindlichkeit sind zunächst unspezifisch. Der typische Masern-Ausschlag, der sich durch kräftig rote, grobflächige Flecke äussert, beginnt schließlich hinter den Ohren. Vom Kopf breitet er sich langsam über den ganzen Körper aus.

Masern schwächen die Abwehrkräfte des Körpers sehr stark, so dass dadurch andere Krankheitskeime leichter in den Körper eindringen können. Wenn das hohe Fieber, oft über 39°C, nach etwa einer Woche sinkt und wenig später erneut ansteigt, deuten sich Komplikationen an. Dies können Entzündungen der Bronchien, der Lunge oder des Gehirns (Enzephalitis) sein. Fälle von Mittelohr- oder Kehlkopfentzündungen sind bekannt.

 

Mumps

Mumps-Kranke geben das Virus mit der Atemluft an andere Menschen weiter (Tröpfcheninfektion). In etwa der Hälfte der Fälle bildet das Immunsystem nach der Infektion ausreichend schnell Antikörper, so dass es nicht zur Erkrankung kommt.

Das Mumps-Virus kommt auf der ganzen Welt vor.

Kinder unter einem Jahr bekommen in der Regel keinen Mumps, da sie durch die mütterlichen Antikörper geschützt sind. Im Grundschulalter erkranken die Patienten am häufigsten, es ist das typische Mumps-Alter.

Wenn der Organismus keine eigenen Antikörper bildet, erkrankt der Infizierte zwei bis fünf Wochen später mit leichtem Fieber sowie Kopf-, Hals- und Ohrenschmerzen. Bald schwillt die Ohrspeicheldrüse schmerzhaft an, und auch die anderen Speicheldrüsen im Halsbereich können sich entzünden, ebenso wie die Bauchspeicheldrüse (kann eine Diabetes mellitus verursachen), die Schilddrüse und die Eierstöcke bzw. Hoden (kann vor allem bei Jungen in der Pubertät zu Unfruchtbarkeit führen).

 

Röteln

Eine Infektion erfolgt über die Atemwege (Tröpfcheninfektion). Röteln-Viren sind weltweit verbreitet.

Der Infizierte entwickelt nach einer Inkubationszeit von zwei bis drei Wochen druckempfindliche Lymphdrüsenschwellungen im Nacken und hinter den Ohren. Bei leichtem Fieber kann ein bis zwei Tage später ein kleinfleckiger, blassrosa Ausschlag erscheinen. Er beginnt hinter den Ohren und greift rasch auf Gesicht, Hals und Rücken über.

Mehr als die Hälfte der Kranken bekommt keinen Ausschlag, und der Infekt verläuft so unauffällig, dass er nicht erkannt wird. Die Patienten sind aber infektiös.

Röteln sind meist eine harmlose Krankheit. Gefährlich wird der Infekt in der frühen Schwangerschaft. Er verursacht beim ungeborenen Kind schwere Entwicklungsstörungen.

 

Impfung 

Der Schutz erfolgt durch eine zweimalige Impfung: Mit der ersten Masern-, Mumps- und Röteln-Impfung (Kombinationsimpfung) zwischen dem vollendetem 11. und 14. Lebensmonat. Darauf folgt nach mindestens 4 Wochen die zweite MMR-Impfung.

Bei Mädchen wird mit der zweimaligen MMR-Impfung auch der unverzichtbare Schutz vor einer Rötelnembryopathie weitgehend gesichert.

Wir können Sie in unserer Praxis gegen diese Erkrankung impfen!
Lassen Sie sich von uns individuell beraten...

Denken Sie bitte daran, Ihren Impfausweis zu einem Beratungstermin mitzubringen!