HNO Gemeinschaftspraxis Dr. med. Irmtraud Fink-Schneider und Dr. med. Karl-Heinz Fink

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Typhus Drucken E-Mail
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Erreger:Salmonella typhi (Stäbchenbakterien)
Inkubationszeit:7-21 Tage
Verbreitungsgebiet:weltweit
Übertragung:oral - durch kontaminierte Nahrung
Therapie:Antibiotika, Behandlung der Symptome
Vorbeugung:Impfung, Hygiene

Allgemeines

Der Flecktyphus ist eine seit der Antike bekannte Infektionskrankheit, die unbehandelt einen schweren Verlauf nehmen kann, welcher unter Umständen bis zum Tode führt.
Auch heute ist die Erkankung noch weltweilt verbreitet, wobei in den Industrienationen nur noch vereinzelt Fälle registriert werden, was auf stark verbesserte hygiene Umstände zurückzuführen ist.
In der gesamten südlichen Hemisphäre, sowie der Türkei, Mexiko, Indien und in Südost-Asien ist Typhus jedoch verbreitet.

Übertragung

Die Typhus-Bakterien gelangen durch die Aufnahme verunreinigter Lebensmittel oder kontaminierten Trinkwassers in den Magen-Darm-Trakt des Menschen. Unter schlechten hygienischen Bedingungen ist auch eine Ansteckung durch direkten Kontakt zu Erkrankten oder sog. Dauerausscheidern möglich.

Krankheitsverlauf

Nach Ablauf der Inkubationszeit kommt es zunächst zu allgemeinen Symptomen wie Mttheit, Kopfschmerzen und Verstopfungen, die Körpertemperatur steigt dabei kontinuierlich an, um nach ca. einer Woche in ein anhaltend hohes Fieber, häufig kombiniert mit einem verlangsamten Herzschlag und Bewußtseinsstörungen überzugehen. Des Weiteren könenn Milzschwellungen und ein fleckiger roter Hautausschlag am Oberkörper (vor allem in der Nabelregion) auftreten.
Nach etwa 14 Tagen kommt es häufig zu einem für diese Krankheit typischen breiartigen Durchfall.

Zusätzlich können Haarausfall, Hirnhautenzündungen, Baufellentzündungen, Darmblutungen und ein Befall des Herzmuskels in einigen Fällen vorkommen.

Ein tyypisches Indiz der Krankheit ist die sog. Typhus-Zunge - die Zunge ist grau-weißlich belegt und an den Rändern gerötet.

Schutz

Vorsorglich sollte in gefährdeten Gebieten auf den Verzehr ungekochter oder nicht durchgegarter Spesen ebenso verzichtet werden, wie auf die Verwendung von Leitungswasser als Trinkwasser.

Einen effektiven, wenn auch nicht 100%igen Schutz stellt eine Impfung dar, die Ihnen einen ca. 3-jährigen Schutz vor der Erkrankung bietet.

 

Wir können Sie in unserer Praxis gegen diese Erkrankung impfen!
Lassen Sie sich von uns individuell beraten...

Denken Sie bitte daran, Ihren Impfausweis zu einem Beratungstermin mitzubringen!