HNO Gemeinschaftspraxis Dr. med. Irmtraud Fink-Schneider und Dr. med. Karl-Heinz Fink

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Adenotomie Drucken E-Mail

Unter einer Adenotomie versteht man die Entfernung von Rachenmandeln (Polypen) bei Kinder.

Dieser operative Eingriff ist bei folgenden Symptomen erforderlich: Mundatmen, Schnarchen der Kinder mit behinderter Nasenatmung, immer wieder auftretenden Entzündungen der oberen Luftwege.

Häufige Begleiterscheinung ist eine Hörminderung durch Flüssigkeitsansammlung hinter den Trommelfellen. Aus diesem Grund findet dieser Eingriff in der Regel in Kombination mit einer Paracentese und einer Einlage von Paukenröhrchen statt.


Der Eingriff wird zumeist ambulant in Intubationsnarkose (Vollnarkose) durchgeführt. Das Gewebe der Rachenmandel wird an der Ansatzstelle abegschert.  Die Kinder können in der Regel drei Stunden nach der Operation nach Hause entlassen werden.

Die Rachenmandel befindet sich hinter der Nase, oberhalb des Zäpfchens im Nasen-Rachenraum. Bei Kindern kann diese stark wuchern, wodurch die Nasenatmung behindert wird. Folgedessen kommt es zum Schnarchen und zur Mundatmung.


Mögliche Begleiterscheinungen sind erhöhte Infektionsanfälligkeit, Dauerschnupfen, Entzündungen der Kieferhöhle oder des Mittelohres, Schwerhörigkeit, Bronchitis oder Halslymphknotenschwellungen im Nacken. Aus diesem Grund sollte eine vergrößerte Rachenmandel unbedingt entfernt werden.